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Sitemap     Das Mittlere Reich (1)

 

Geschichte des alten Ägyptens

Eduard Meyer

Erstes Buch — Das Alte Reich (7)

Achtes Kapitel
Die Pyramidenerbauer (3 - Kalender, Literatur)

Seitentitel: Der ägyptische Kalender. Wandeljahr und Sothisjahr. Die Mezidin.
Spätere Erzählungen über das Alte Reich. Die Erzählung von Chufu und dem Ursprung der fünften Dynastie.

Die Elemente aller Zeitrechnung sind das Jahr, d.h. der durch die Wiederkehr der Jahreszeiten gebildete Zeitraum, und der Monat, d.h. die Zeit, welche von Neumond zu Neumond verläuft (ungefähr 29 1/2 Tage). Beides sind von Natur gegebene, aber von einander bekanntlich völlig unabhängige, inkommensurable Größen; einen Ausgleich zwischen ihnen zu finden war eine Aufgabe, an der sich alle Kulturvölker weidlich geplagt haben. Daß das Jahr 12 bis 13 Mondmonate umfaßt, war leicht zu konstatieren; der nächstliegende Ausweg war daher, daß man das Jahr auf 12 Monate fixierte und alle zwei bis drei Jahre einen dreizehnten Monat einschaltete - dies ist das System, das z.B. die Babylonier und ihnen folgend die Juden, ebenso die klassischen Völker angenommen haben. *1) Indessen führte das, je mehr die Bedürfnisse nach genauer Zeitrechnung wuchsen, zu immer grüßeren Unzuträglichkeiten: entweder mußte ein immer komplizierteres Schaltsystem eingeführt werden wie in Athen, oder man kam zun einer unheilbaren Kalenderverwirrung, wie in Rom.

Die Ägypter haben auch hier ihren praktischen Sinn gezeigt, indem sie die Wurzel des Übels, den Widerspruch zwischen Mondlauf und Sonnenlauf, erkannten und dadurch beseitigten, daß sie auf eine Berücksichtigung des Mondlaufs gänzlich verzichtete. Daß die Sonne nach ungefähr 365 Tagen auf denselben Stand zurückkehrt, konnte bei einigermaßen entwickelter Kultur leicht konstatiert werden. So fixierten die Ägypter ihr Jahr auf diese Tagzahl und teilten es in 12 gleiche Teile von 30 Tagen, denen am Schluß noch 5Schalttage (die sogenannten Epagomenen) angehängt wurden. Die zwölf dreißigtätigen Abschnitte behalten genau wie bei uns den Namen Monate bei, obwohl sie mit dem Mondlauf nicht das geringste mehr zu tun haben; seitdem sind die Feste des Neumondes und Volmonds ganz unabhängig vom Kalender.

Dieses Jahr von 365 Tagen *2) ist nun freilich nicht das richtige Sonnenjahr, sondern um nahezu einen viertel Tag zu klein (genauer um 5 Stunden, 48' 48''). Die Folge davon ist, daß es alle vier Jahre um einen Tag hinter dem wirklichen Sonnenlauf zurückbleibt, mit anderen Worten, daß 1461 bürgerliche Jahre nur 1460 julianische *3) Sonnenjahre ausmachen, daß mithin in diesem Zeitraum der Neujahrstag alle Jahreszeiten durchlaufen hat und wieder auf seinen Ausgangspunkt zurückgekehrt ist. Die Ägypter haben das jedenfalls sehr bald gemerkt; aber sie haben ihren Kalender unverändert gelassen und für den bürgerlichen Gebrauch das Wandeljahr beibehalten. Das hatte zur Folge, daß die Monate und ebenso viele Feste sich allmählich von der Jahreszeit völlig loslösten, der sie ursprünglich angehörten, und sich durch das ganze Jahr verschoben. Das Jahr wurde auf diese Weise gleichfalls ein Kunstprodukt so gut wie der Monat. Nur für das Landleben und die damit verbundenen Feste mußte immer das natürliche Jahr, d.h. der Kreislauf der Jahreszeiten, die Grundlage bleiben, wenn auch die konventionellen drei Jahreszeiten der Ägypter - Überschwemmungszeit, Saatzeit und Ernte - sich fortwährend verschoben. Indessen ist der Übelstand nicht so groß, wie es auf den ersten Blick scheinen könnte. Im Verlauf der Jahrhunderte verschieben sich die Tage noch nicht um einen Monat, im Laufe eines gewöhnlichen Menschenlebens wurde mithin die Veränderung für die Masse der Bevölkerung kaum wahrnehmbar. Offenbar nahm man das Übel mit in Kauf, um nicht durch ein Rütteln an den Kalender dem viel größeren Mißstande einer neuen Verwirrung der Zeitrechnung ausgesetzt zu sein, der man eben durch Aufopferung der Mondmonate entronnen war. Es wird erzählt, die Könige seien durch einen Eidschwur verpflichtet worden, demn Kalender niemals zu ändern.

Den Ausgangspunkt des natürlichen Jahres bildete der Eintritt der Überschwemmung, des Naturereignisses, das von allen für den ägyptischen Bauern am wichtigsten war. Man nahm an, daß derselbe mit dem Zeitpunkt zusammenfiel, wo der hellste Fixstern, der Sirius (äg. Sopet, griechisch daher Sothis), zuerst wieder am Morgenhimmel um Sonnenaufgang sichtbar ward. Dieser Frühaufgang des Sothis fiel in der Breite von Memphis zur Zeit des Alten Reichs um den 20. Juli. *4) Dieser Tag gilt daher als der Neujahrstag, als der 1. Thoth der Ägypter. Freilich verschob sich dieser Tag im bürgerlichen Kalender sofort gegen das Naturereignisses, auf das er gestellt war, alle 4 Jahre trat dasselbe einen Tag später ein. So tritt neben das bürgerliche Neujahr das Sothisneujahr; beide werden zu allen Zeiten nebeneinander gefeiert. Dementsprechend bezeichnen die Ägypter das natürliche, feste Jahr als Sothisjahr. Immer nach Verlauf von 1461 bürgerlichen Jahren fällt dasselbe wieder vier Jahre lang mit dem letztren zusammen; dann ist eine der sog. Sothisperioden abgelaufen, mit denen die Chronologen so viel und mit so geringem Erfolg operiert haben, um durch sie die Zeitrechnung der Ägypter zu rekonstruieren. Dieses Ereignis ist in den Jahren 2786-2782 v. Chr., 1325-1322 v. Chr., 136-139 n. Chr. eingetreten.

Es kann kaum zweifelhaft sein, daß die hier geschilderte Kalenderordnung schon zur Pyramidenzeit bestanden hat. Sie ist bekanntlich die Grundlage, auf der direkt der bei uns gebräuchliche Kalender erwachsen ist. Nachdem zuerst vorübergehend unter Ptolemäus III. im J. 238 v. Chr. der Versuch gemacht worden war, das Wandeljahr in ein festes umzugestalten, indem man in jedem vierten Jahr einen sechsten Schalttag einschob, hat im J. 45 v. Chr. Cäsar das feste oder Sothisjahr aus Ägypten entlehnt und in Rom eingeführt, indem er natürlich die römischen Monatsnamen beibehielt. So ist das julianische Jahr entstanden. Kurze Zeit darauf hat dann Augustus das feste Jahr auch in Ägypten definitiv eingeführt (29 v. Chr.; es ist dies das sog. Jahr der Alexandriner).

Die sorgfältige Beobachtung und gesunde Auffassung der Himmelserscheinungen, welche der Kalender zeigt, haben die Ägypter auch sonst geübt. Die hervorragenden Sterne haben ihre eigenen Namen, die Identität des Morgen- und Abendsterns ist bereits erkannt. Die Sterne gelten als Sitz von Lichtwesen, sei es der Horus, sei es der Genossen des Re', die am Himmel kreisen, aber diese Anschauung weiter zu mythischen Kombinationen zu verwerten, hat den Ägyptern stets fern gelegen; die Astrologie ist in Babylon, nicht in Ägypten, erfunden worden.

Vor anderen praktischen Wissenschaften ist in Ägypten besonders die Medizin ausgebildet worden. In allen Zeiten haben im Altertum die Ägypter als ausgezeichnete Ärzte gegolten, bis seit dem Ende des sechsten Jahrhunderts die Griechen begannen, ihnen auch hier den Rang abzulaufen. Welch angesehene Stellung im Alten Reich der Oberleibarzt des Pharao einnahm, haben wir schon gesehen, ebenso daß die Ägypter es liebten, die Abfassung medizinischer Schriften dem ältesten Königen zuzuschreiben. Uns sind nicht wenige medizinische Werke der Ägypter erhalten, die - wenn auch schwerlich ins Alte Reich - so doch jedenfalls auf eine recht alte Zeit zurückgehn. Dieselben zeigen sorgfältige Beobachtung und umfassende Kenntnisse, die weit über das hinausgehn, was man zu erwarten geneigt war. Erst in späteren Texten beginnt Zauberwesen und Magie auch in die Mezidin einzudringen, während die älteren davon so gut wie völlig frei sind.

So zeigen sich die Ägypter des Alten Reichs auch auf diesen Gebieten als hochentwickeltes Kulturvolk. Nur eins fehlt: der freie Forschergeist, der die Probleme um ihrer selbst willen aufsucht und zu bewältigen strebt. Der Ägypter ist, wo ihm nicht die Magie den Geist verfinstert, ein praktischer Mann mit scharfem. eindringendem Blick. Aber über den empirischen Standpunkt sich zu erheben, eine Problem etwa theoretisch zu formulieren und zu behandeln, dazu ist er nicht imstande. Daher tritt auch die Persönlichkeit des Gelehrten vollständig zurück; niemals ist ein Ägypter auf den Gedanken gekommen, in seinem eigenen Namen ein literarisches Werk zu verfassen oder mit individuellen Ansichten aufzutreten, eine wissenschaftliche Diskussion zu beginnen. Es ist eimmer eine uralte Weisheit, die er vorträgt, Offenbarung des Gottes Thoth, die zu irgendeiner Zeit in alten Schriften gefunden wurde. Die gangbare Ansicht, welche glaubt, bei einer ganzen Anzahl ägyptischer Literaturwerke den Verfasser nennen zu können, beruht durchweg auf Mißverständnissen: in einzelnen Fällen hat man den Schreiber für den Verfasser angesehn, in anderen das Vorgeben, die Werke stammen von Weisen uralter Zeit, für bare Münze genommen. Wir kennen nur Werke der Kaste, nicht des Individuums. Der griechische Forscher. der mit seiner Überzeugung hervortritt, der nach der Wahrheit ringt und sie nicht als überkommenes unwandelbares Gut besitzt, steht überall weit über dem Ägypter, selbst wenn er an positiven Kenntnissen hinter ihm zurückbleiben sollte.

Wir haben jetzt die Zustände des Alten Reichs, so weit sie der Forschung erkennbar sind, wenn auch nicht erschöpfend, so doch in den Grundzügen kennengelernt. Wie ein Wunderland liegt es vor unserem Blick, dessen Umrisse wir deutlich erkennen und zu dem doch kein Weg führt. Seine Leistungen stehn uns gewaltig vor Augen, aber es selbst ist verschollen, versunken, eine weite, unüberbrückbare Kluft trennt es von allem, was folgt.

Schon den späteren Ägyptern ist das Alte Reich als ein graue Vorzeit erschienen. In der Restaurationszeit, unter der 26. Dynastie, hat man allerdings auf dasselbe zurückgegriffen und es künstlich wieder zu beleben gesucht. Die ältere Zeit dagegen steht zu ihm nicht viel anders als die Griechen der klassischen Zeit zu der des Agamemnon und Herakles. Nur sind es nicht Heldentaten, die der Ägypter von seinen Ahnen zu erzählen weiß; er läßt die uralten Herrscher weise Schriften verfassen, medizinische und religiöse Werke auffinden. Eine Sammlung von Weisheitssprüchen aus alter Zeit - sie ist noch im Mittleren Reich geschrieben worden - *5) wird dem Ptahhotep, "Stadtgouverneur und Vezir" des Königs Assa (fünfte Dynastie) in den Mund gelegt, eine andere, die in derselben Rolle erhalten ist, dem weisen Kagemna, von dem es heißt, daß, "als König Huni gestorben war und die Majestät des Königs Snofru sich als wohltätiger Herrscher über das ganze Land erhob - das ist nicht, wie ich früher glaubte, ein besonderes dem Snofru erteiltes Lob, sondern die gewöhnliche Phrase, mit der die Thronbesteigung bezeichnet wird - *6) er ihn zum Stadtgouverneur und Vezir machte". Wir kennen noch das Grab dieses Mannes, der auch wirklich Vezir gewesen ist, aber allerdings erst in späterer Zeit, wahrscheinlich unter der fünften Dynastie.


Aus den Weisheitssprüchen des Ptahhotep das Kapitel über die Tugend des Gehorsams

Am charakteristischsten aber ist eine Erzählung, welche sich in einem ganz neuerdings vom Berliner ägyptischen Museum erworbenen Papurus befindet. Ich verdanke die Kenntnis desselben dem derzeitigen Direktor des Museum, Herrn Prof. Dr. Adolf Erman, der mir mit stets opferwilliger Freundschaft Einblick in denselben gewährt hat. Die Erzählung ist verfaßt etwa zu Anfang des Neuen Reichs, steht also von den Ereignissen, von denen sie handelt, etwa so weit ab, wie die Völkerwanderung von der Gegenwart. Das darf nie außer acht gelassen werden, wenn man die Sage, welche sie enthält, für die geschichtliche Darstellung verwerten will.

Der Eingang des ursprünglich ziemlich umfangreichen Schriftstückes ist leider verloren, so gut wie der ganz Schluß. In dem erhaltenen Teil finden wir König Chufu im Kreise seiner Söhne, die ihm Wundergeschichten aus der Zeit seiner Vorgänger erzählen, die alle Male von einem "Obercherheb", d.h. den ersten Totenpriester, verübt sind, der hier vollständig als Magier oder Zauberer erscheint. Die erste Geschichte stammt aus der Zeit König Zoser; dann erzählt Prinz Cha'fre' eine Geschichte von Nebka *7) und dem Obercherheb 'Uba'aner ("Steinmetz"), ein anderer von Snofru und Zazam'anch (dieser Name kommt in den Mastabagräbern mehrfach vor).Chufu ist alle Male über die "Proben der Weisheit" - denn als solche gelten die Zauberkunststücke - sehr befriedigt und läßt den alten Herrschern und ihren Weisen die üblichen Totenopfer darbringen. Alsdann berichtet Prinz Dedefhor *8) von dem jetzt lebenden Obercherheb Deda, der 110 Jahre alt ist und bis auf diesen Tag 500 Brote ißt und 100 Krüge Bier trinkt. Er kann abgeschnittene Köpfe wieder aufsetzen, Löwen hinter sich hergehn lassen und kennt auch einen gewissen geheimnisvollen Gegenstand, an dem dem König sehr viel gelegen ist, da er schon danach hat suchen lassen - es hat sich bis jetzt leider nicht erkennen lassen, was für ein Gegenstand es ist. Chufu schickt seinen Sohn aus, den Magier zu holen, und dieser folgt dem Dedefhor an den Hof. Der König geht in die Gartenhalle und läßt den Magier eintreten. "Wie geht das zu, Deda, daß Du Dich nicht bei mir hast sehen lassen?" Deda sprach: "Heil, Heil, o König; siehe ich bin gekommen." Da sprach der König: "Ist das wahr, was man sagt, daß Du abgeschnittene Knöpfe wieder aufsetzen kannst?" Deda antwortete: "Ja, mein König und Herr, das kann ich." Da sprach der König: "Man bringe einen Gefangenen (oder eine Dame des Harems?), an dem er experimentiere." Da sprach Deda: "Nicht so, keine Menschen, mein Herr und König! Mögest Du nicht eine solche Sünde verüben lassen." Er bittet um ein Tier und vollzieht seine Kunst zuerst an einer Gans. Als er "seinen Zauberspruch gesprochen hat", kommen Kopf und Leib wieder zusammen, und die Gans fängt an zu gackern. Nachdem er das Experiment noch an anderen Tieren wiederholt hat, fragt ihn Chufu nach dem vorhin erwähnten Gegenstand. Deda erklärt, er wise, wo derselbe sich befinde; er sei in einem Kasten in einer Halle in Heliopolis. Der König fragt weiter, wer ihm denselben bringen werde, und erhält zur Antwort "der älteste der drei Söhne, welche Ruddedet gebären wird". Da sprach der König: "Wer ist die Ruddedet, von der Du sprichst?" Deda antwortet: "Die Frau eines Priesters des Re' von Sachbu (?), welche schwanger geht mit den drei Söhnen des Re' von Sachbu, von denen er gesagt hat: sie sollen die königliche Würde über das ganze Land erwerben und der älteste von ihnen soll Hohepriester von Heliopolis werden." *9) Da wurde das Herz des Königs betrübt darüber. Er fragt den Deda noch weiter aus und entläßt ihn dann in Ehren.

Und an einem von diesen Tagen kam Ruddedet in die Geburtswehen. Da sprach seine Majestät der Gott Re' von Sachbu zu Isis, Nephthys, Meschent, Heqt und Chnumu: "wollt ihr nicht eilen, um die Ruddedet zu entbinden von den drei Söhnen, welche über dies ganz Land Könige werden sollen, um Tempel zu bauen in Euren Städten, Eure Altäre mit Nahrung zu versorgen und eure Opfer viel zu machen?" Da gingen diese Gottheiten und verwandelten sich in vornehme Damen und Chnumu ging mit ihnen als Diener. Sie verhalfen der Ruddedet zur Geburt. Bei jedem der drei Kinder spricht Isis ein paar Worte, nach denen ihre Namen genannt werden, ganz wie im Alten Testament bei den Söhnen Jakobs. Zuerst kommt Userkaf, dann Sahure', dann Kakau. Einem jedem wird prophezeit, daß er König sein werde. Als die Göttinnen das Haus verlassen, gibt Userre', der Mann der Ruddedet, ihrem Diener Chnumu als Belohnung für die Hilfe ein Geschenk mit. Die Göttinnnen aber schicken es wieder zurück mit Wunderkräften versehen. Nach vierzehn Tagen reinigt sich die Mutter und richtet ihr Haus. Dabei bekommt eine Dienerin das Geschenk zu sehen und erfährt das Geheimnis. Es wird dann erzählt, wie einmal Ruddedet ihre Dienerin züchtigt, und diese erzürnt sich aufmacht, um, wie es scheint, dem Chufu die Bestimmung der drei Kinder zu verraten. Mitten in dieser Erzählung bricht der Papyrus ab; auf welchem Wege Chufu den gewünschten Gegenstand erhält und die drei Knaben auf den Thron kommen, läßt sich leider nicht erraten.

Neuntes Kapitel
Verfall und Untergang des Alten Reichs

Seitentitel: Emporkommmen der Adelsmacht. Die sechste Dynastie. Umgestaltung der Verwaltung. Die Nomarchen und der Gouverneur des Südens. Pepi I. Inschrift des Una. Krieg mit den Heruscha'. Ende der sechsten Dynastie. Siebente Dynastie. Achte Dynastie. Verfall des Reichs. Die Herakleop