Tunesien
( Al-Jumhuriyya at-Tunisiyya )





Hier finden Sie Informationen für tunesische Mitbürger und Surfer die sich über Tunesien Informieren wollen.

Für einige ist Tunesien das Tor zur Wüste Sahara, für andere ein preiswerter Urlaub den sich fast jeder leisten kann.

Tunesien, das Land von Hannibal, dem Heiligen Augustinus, der viertheiligsten Stadt des Islam (Kairouan, erbaut im Jahre 671 ) mit seinen 50 Moscheen.

Das ursprünglich von Berbern bewohnte Land zwischen Libyen und Algerien , wurde

1100 vor Christus von den Phöniziern kolonisiert, deren Nachfolger Karthago (als bedeutendste Handelskolonie des Altertums) gründeten. Karthago wurde von Rom um circa 146 vor Christus, zerstört. Darauf folgten 600 Jahre römischer Herrschaft bis zum Jahre 439. Unter den Römern wurde Tunesien ein Provinz, gennant "Afrika Vetus" und erreichte unter den Römern bald wieder ihre Vormachtstellung in Nordafrika (neben Alexandria, dem heutigen Kairo). Der Besatzung durch Wandalen, Byzantiner und Araber (die Araber überfielen das Land im Jahre 647) schloß sich eine 300 jährige Besatzung durch die Türken an. 1547 wurde Tunesien ein Teil des Türkisch Osmanischen Reiches. Seitdem gehören die Tunesier dem Islamischen Glauben an.

 

Hannibal (geboren 247 v. Chr.), war der bedeutendste Feldherr und Staatsmann den Karthago hervorbrachte, er setzte die von seinem Vater (Hamilker) begonnene Eroberung Spaniens fort, rüstete dort zum Krieg mit Rom um die Vorherrschaft. Allgemein bekannt ist sein Feldzug mit Überschreitung der Pyrenäen und Alpen mit Kampfelefanten (Winter 218 v. Chr.) bis vor die Tore Roms. Überliefert ist der Schreckensruf der Römer - "Hannibal ante portas". Im Gegenzug griff der römische Feldherr Scipio mit seinen Truppen Karthago an. Die zuhilfe geeilten Truppen unter Hannibal wurden im dritten punischen Krieg vernichtend geschlagen und die Stadt dem Erdboden gleichgemacht. Weniger bekannt ist seine staatsmännische Leistung. Er führt 196 in Karthago demokratische Reformen ein: Stichworte - oberster Gerichtshof und Finanzverwaltung.

 

Hanno, ein Gebürtiger aus Karthago soll als einer der allerersten um 500 vor Christus durch die Strasse von Gilbraltar
bis zum heutigen Sierra Leone in West Afrika gesegelt sein. Sein Auftrag lautete, an der Küste Nordwestafrikas karthagische Kolonien zu gründen. Mit einer Armada von Seglern und durch Sklaven geruderten Schiffen sollen an die dreißigtausend Menschen, die sich als Siedler und Glücksritter in den neuentdeckten Gebieten niederlassen wollten, gereist sein. Ein gewaltiges Vorhaben, in dessen Folge 10 Kolonien entstanden und das Hanno weit über die Grenzen seines Landes berühmt gemacht hat.

Ein Bericht über diese Reise soll in griechicher Sprache (vermutlich altgriechisch) erschienen sein.

Festivitäten Diffas aus der Sicht der 50er Jahre

Die Diffas, - üppige Gelage - sind (bzw. waren) die beste Art, nordafrikanische Sitten kennenzulernen. Sollten Sie das Glück haben, auf eine Diffa eingeladen zu werden sollten Sie sehr viel Zeit mitbringen. In Eile zu sein oder Ungeduld zu zeigen beleidigt die Gastgeber und kann für weitere private und geschäftliche Beziehungen tödlich sein. Nach der Begrüßung und dem Ritual der Höflichkeitsbezeugungen wird eine, den Europäern ungewohnte Stille einkehren, - der Gastgeber schweigt aus Höflichkeit.

Für europäische Gäste ist die Sitzhaltung - man sitzt auf Kissen oder einem Diwan knapp über dem Boden und ißt an flachen Tischen - ungewohnt und unbequem. Schon nach kurzer Zeit sind die Beine eingeschlafen, der eingequetschte Magen und der Rücken schmerzen. Trotz alledem, - lächeln, und loben Sie die Bequemlichkeit, dies wird die Gastgeber erfreuen. Den Beginn des Essens leitet üblicherweise ein stark gezuckerter Tee aus arabischer Minze ein, der - Vorsicht !! - glühend heiß in winzigen Gläsern serviert und auch so getrunken wird. Drei Gläser davon sind ein Muß, wenn Sie Ihre Gastgeber nicht beleidigen wollen.

Darauf folgen in der Regel viele Gänge mit längeren Pausenzeiten, von denen Sie jeweils zumindest eine Kostprobe nehmen sollten, wollen Sie nicht Gefahr laufen, Ihre Gastgeber zu beleidigen. Während Sie als Ausländer ein Besteck bekommen dürften, essen die Einheimischen traditioneller Weise mit der Hand. Sollten Sie es auch versuchen, bemühen Sie Sich um himmelswillen, nur mit der rechten Hand zu essen, die linke wird landesüblich nur für "unreine" Verrichtungen gebraucht. Das Essen mit den Händen ist eleganter als Sie, ein unwissender Mitteleuropäer, zunächst vermuten werden, da die Speisen so zubereitet werden, das es Ihnen ganz leicht fallen wird. Versuchen Sie jedoch nicht, den couscus so elegant wie ihre Gastgeber zu Röllchen gedreht durch die Luft zu werfen, es wird Ihnen nicht gelingen.

(gelesen in: Ogrizek, Doré, Daninos, Pierre: Weltknigge. Woraus man ersehen kann, wo die einzelnen Völker empfindlich sind und wie man sich in der Welt benehmen muß. Lizenzausgabe für den Bertelsmann Lesering. Mohn & Co GmbH, Gütersloh, o.J.)

Le Lezard Rouge - Die rote Eidechse - Eine Zugfahrt durch die Berge in Tunesien

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Das Alphabet soll von den Phoeniziern erfunden worden sein?

'Phönizierr' bedeutet 'Rothaariger'. Die Phönizier und Karthagener breiteten sich über Nord Afrika und West Europa aus. Sie passierten die Straße von Gibraltar und begründeten die Stadt Gades (heute Cadiz) in Spanien. Wegen ihrer spanischen Aktivitäten werden sie heute von den Archäologen 'Keltibarians' genannt. Später eroberten und kolonisierten einige von ihnen die britischen Inseln , wo sie seitdem Kelten genannt wurden. Im Zuge ihrer Wanderung durch den Mediterranen Raum eigneten sie sich im Laufe der Jahrhunderte viele unterschiedliche Laut- und Schriftsprachen an. Teile dieser mittelalterlichen Schriften über diese Geschichtsepoche speziell für den irischen Raum sind bis heute erhalten. So gibt zum Beispiel 'The Book of Ballymote' aus der Zeit um 1200 eine Beschreibung des Alphabets als 'Afrikanischen Ursprungs'. Während die heutige Lehrmeinung der Ansicht ist, daß dieses 'auf afrikanischen Ursprüngen beruhende' Werk eine Art kryptisches Geheimalphabet bzw. nur Unsinn enthält, wird in einer 1960 erschienenen Untersuchung festgestellt, daß es sich warhaftig um eine in Nordafrika seit 1000 v. Chr. gebrauchtes Alpabet handelt.

[Fell, America B.C.] - Michael Bradley, Holy Grail Across the Atlantic

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