
Der Sturz des Schogunats
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Die letzten Tokugawa-Schogune Nach dem Übergange des Schogunats an die Tokugawafamilie machte sich in deren Schoße sehr bald eine gewisse Gegnerschaft gegen die Anmaßung geltend, die den Mikado seiner Rechte beraubt hatte. Sie war und blieb für lange Zeit ausschließlich literarisch und fand ihre hauptsächlichsten Vertreter und Beschützer unter den Fürsten des Hauses Mito. Die älteste Geschichte dieses Hauses bietet ein gutes Beispiel für die Art, wie die Geschicke der landesherrlichen Häuser während der Zeitalter wechselten, die der endgültigen Beruhigung des Reiches vorhergingen. Nachdem seit dem 10. Jh. Abkömmlinge der Tairafamilie in der Gegend des späteren Fürstentums geherrscht hatten, wurden sie 1427 durch Jedo Mitschifusa besiegt; dieser führte zuerst den Namen Mito ein. Im Jahre 1590 wurden die Jedo durch die Satake vertrieben; von diesen wurde Joschinobu, der sich auf die Seite Hidejoris gestellt hatte, von Ijejas 1602 nach Akita versetzt. An seiner Stelle wurde zuerst der fünfte, nach dessen auf der Reise nach Mito erfolgten Tode der zehnte und, nachdem dieser 1609 nach Suruga versetzt worden war (um zehn Jahre später Fürst von Kii zu werden), der elfte, 1603 geborene Sohn des Ijejas, Jorifisa, zum Fürsten von Mito ernannt. Jorifusa starb 1661, und sein zweiter Sohn, Mitsukuni, wurde sein Nachfolger. Dieser versammelte Gelehrte um sich, darunter angeblich eine Anzahl von Chinesen, die vor den Mandschus nach Japan geflohen waren, und gab mit ihrer Hilfe neben anderem das "Dainihonschi" heraus (die Geschichte von Groß-Japan von Schimmu Tenno bis 1393, in 240 Büchern), das noch heute als das maßgebende Werk für die Geschichte Japans angesehen wird, und das "Reigiruiten" (Über die Zeremonien am Kaiserhofe, in 510 Büchern). Diese Arbeiten und eine Sammlung chinesischer und japanischer Bücher, die der Fürst bis zu seinem Tode (1700) zusammenbrachte, trugen viel dazu bei, die Aufmerksamkeit der Gelehrten auf die älteste Geschichte Japans zu lenken, so daß Mitsukuni mit Recht als als Vater und Urheber der Bewegung angesehen werden darf, die, gemeinhin als die Wiedererweckung der reinen Schintolehre bezeichnet, unzweifelhaft die Wiederherstellung der Mikadowürde wirksam vorbereitet hat. Die Männer, die nach dieser Richtung hin am meisten gewirkt haben, waren Kada (gestorben 1736), Mabuschi (gestorben 1769) und Motoori (gestorben 1801); der letzte hat das Kojikiden, d.h. Erklärungen zum Kojiki, herausgegeben, die das größte Aufsehen nicht nur unter den Gelehrten, sondern auch besonders unter den Landesherren erregten. Auch das "Dainihonschi" wurde von den Fürsten von Mito fortgesetzt und 1851 gedruckt, nachdem es lange handschriftlich in Umlauf gewesen war. Die Nachfolger Mitsukunis waren, wie er, Beschützer der Literatur und gute, sparsame Verwalter ihres Landes, so daß die Fürsten von Mito im Gegensatz sich den Ruf vortrefflicher Herrscher gewannen. 1829 wurde Nariaki, der Bruder seines Vorgängers Narinaga, Fürst; er war berufen, eine ausschlaggebende Rolle in dem Kampfe gegen das Schogunat zu spielen. Die Verarmung der Samurai, die bureaukratische Versumpfung der Regierung der Schogune, die weitere Verbreitung der Kenntnis ausländischer Gedanken und das mit der Abnahme der Macht der Schogune wieder erwachende Streben der Landesherren nach größerer oder gänzlicher Unabhängigkeit fanden ihren Ausdruck in den Machenschaften am Kaiserhofe wie an dem der Schogune. Außerdem wurde die Lage gespannter, seitdem durch das wiederholte Erscheinen fremder Schiffe an den japanischen Küsten (zuerst 1792 ein russisches Geschwader vor Jeso) die Besorgnis vor einem feindlichen Angriffe wuchs. Als 1842 die Regierung des Schoguns wegen ähnlicher Befürchtungen die Landesherren aufforderte, für die Befestigung der Küsten zu sorgen, stieß sie auf wenig Entgegenkommen, dagegen überall auf Klagen über Geldmangel und Unterstützungsgesuche. Die Eröffnung Japans In Mito kam es einige Jahre nach der Ernennung Nariakis zu Zusammenstößen zwischen den politischen Schulen (Sekten) des Landes, von denen die eine für den Mikado, die andere für den Schogun war, während die dritte, die der (schwankenden) Weiden, sich neutral verhielt. Die Unruhen führten zu offenem Aufstande gegen die Regierung des Schogunats, der zwar verhältnismäßig leicht zu unterdrücken wurde, aber doch nach so langer Ruhe ein sehr bedenkliches Anzeichen bildete: die Gegensätze, die in Mito vorhanden waren, bestanden in allen Fürstentümern. In dieser Zeit der Gärung fiel 1853 die Ankunft des Kommodore Mathew Calbraith Perry, der im Namen der Vereinigten Staaten von Nordamerika die Eröffnung Japans forderte. Während der Erörterungen, die sein Erscheinen im Schoße der Regierung wie unter den Landesherren veranlaßte, starb der Schogun Ijejosi, angeblich ermordet. Mit ihm verlor das Reich einen tatkräftigen und klugen Fürsten, den der erbliche Regent, Jikamon no kami, der für den unmündigen Ijesada die Regierung übernahm, nicht zu ersetzen vermochte. Da Jikamon, der Vornehmste der Gofudai Daimios, die alte Schogunatsverfassung aufrecht erhalten wollte und den alten inneren Gegnern keinen äußeren Feind gesellen durfte, schloß er am 31. März 1854 mit Kommodore Perry den Vertrag von Kanagawa, der die Häfen Simoda und Hakadate den Nordamerikanern öffnete. Damit aber gab er dem Mikado und dessen Anhängern ein gemeinsames Feldgeschrei: "Joi" ("Fort mit den Fremden"), das in Wirklichkeit allerdings mehr gegen das Schogunat als gegen jene gerichtet war. Während neue Verhandlungen mit dem Ministerresidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, Townsend Harris, über den Abschluß eines weiteren Vertrages schwebten, starb 1859 der junge Schogun, angeblich ebenfalls, und zwar auf Betreiben des Fürsten von Mito, ermordet. Diesmal hätte eine Veranlassung dazu vorgelegen. Nach dem Reichsgesetze hätte nun einer der drei Gosankio zum Schogun gewählt werden müssen, und der Fürst von Hitotsubaschi war ein Sohn Nariakis. Aber Jikamon zeigte sich noch einmal als der Stärkere und setzte die Wahl des zwölfjährigen Fürsten von Kii durch. Der Fürst von Mito wurde zu strenger Einschließung in seinen Palast verurteilt, und die Fürsten, die auf seiner Seite zu stehen schienen, teils zur Abdankung genötigt, teils mit Gefängnis bestraft. Der Regent schien allen Widerstand gebrochen zu haben. Aber im März 1860 wurde er durch Ronine von Mito angegriffen und ermordet. Seinen Nachfolger in der Leitung der Geschäfte, Ando Tsuschima no kami, traf ein ähnliches Schicksal: er wurde ein Jahr später ebenfalls angegriffen, entkam schwer verwundet, legte aber bald darauf sein Amt nieder. Inzwischen waren 1858 Verträge, durch die Kanagawa, Nagasaki und Hakodate dem fremden Handel geöffnet, die Eröffnung weiterer Häfen in Aussicht genommen, diplomatische Vertreter in Jedo, Konsuln in den geöffneten Häfen zugelassen und die fremden Untertanen der Gerichtsbarkeit ihrer Konsuln unterstellt wurden, mit Nordamerika, England, Frankreich, Rußland und Portugal, 1861 mit Preußen abgeschlossen und damit dem Mikado und den Landesherren neue Gründe zur Unzufriedenheit mit dem Schogun wie zu Feindseligkeiten gegen die Fremden gegeben worden. Die durch den sich schnell entwickelnden Ausfuhrhandel veranlaßte Steigerung der Preise aller Artikel erregte die Samurai und gab den Anstoß zu der Ermordung einer Anzahl von Fremden. Ein russischer Versuch, sich 1861 der Tsuschima-Inseln zu bemächtigen, trug, obgleich Englands Einspruch die Russen zum Aufgeben der Inseln zwang, dazu bei, das Feuer zu schüren. Am 5. Juli 1861 wurde die englische Gesandtschaft in Jedo von einer Bande von Roninen angegriffen. Der englische Gesandte Rutherford Alcock konnte die verlangte Genugtuung nicht erlangen; zugleich erklärte die Regierung des Schoguns, daß die Stimmung im Lande es ihr nicht erlaube, die anderen in Aussicht genommenen Plätze zu öffnen. Alcock kehrte nach England zurück, gefolgt von einer japanischen Gesandtschaft; aber die japanische Regierung konnte die Bedingungen nicht erfüllen, die von englischer Seite an die Gewährung der erbetenen Frist zur Ausführung der eingegangenen Vertragsverpflichtungen geknüpft worden waren. Inzwischen hatten am 26. Juni 1862 in der englischen Gesandtschaft Leute der japanischen Schutzwache die Posten der englischen Seesoldatenwache angegriffen; und am 14. September 1862 waren einige Engländer auf dem Tokaido von Leuten aus der Begleitung Schimadzu Saburos, des Vaters des Prinzen von Satzuma, angegriffen, verwundet und einer (Richardson) ermordet worden. Während dieser Vorgänge in und bei Jedo waren die Gegner des Schoguns in Kioto nicht müßig gewesen; große Scharen herrenloser Samurai hatten sich dort zusammengefunden, angeblich um den Mikado zu schützen und etwas gegen die Fremden zu unternehmen; den Landesherren von Satzuma, Tschoschiu (Nagato, Familie Mori) und Tosa, die sich dorthin begeben hatten, wurde vom Mikado die Leitung der Bewegung gegen seine Gegner übertragen. Das Zusammenwirken dieser drei Fürsten, das in den nächsten Jahren eine große Rolle spielte, bezeichneten die Japaner nach den Anfangssilben der drei Namen als "Sat-tscho-to". Der alte Nariaki war im September 1861 gestorben; doch der Mikado fand bei den vorgenannten Fürsten und dem von Etzisen eifrige Unterstützung für alle seine Pläne. Am 1. Januar 1863 wurde die auf dem Gotenjama in Jedo neu errichtete englische Gesandtschaft durch Ronine niedergebrannt, weil der Mikado verboten hatte, daß sie den Engländern ausgehändigt werde, und diese sich weigerten, ihr Recht auf den Platz aufzugeben. Unterdes hatten die Verhandlungen über die England für die Ermordung Richardsons und den zweiten Angriff auf die Gesandtschaft zu gewährende Genugtuung ihren Fortgang genommen. Die japanischen Behörden hatten dadurch, daß sie im Mai einen Auszug der gesamten japanischen Bevölkerung aus Jokohama angeordnet oder erlaubten, versucht, einen Druck auf den englischen Geschäftsträger, Oberst Edward Saint-John Neale, und die anderen Fremden auszuüben, und erst, nachdem diese und andere Winkelzüge mißlungen waren, sich am 24. Juni zur Zahlung der geforderten Entschädigung entschlossen. Am folgenden Tage hatten sie aber auf Befehl des Mikados die Schließung Jokohamas verlangt, eine Forderung, die trotz der ablehnenden Haltung der fremden Vertreter am 25. Oktober erneuert wurde. Für dieses merkwürdige Vorgehen hatte die japanische Regierung insofern eine Entschuldigung, als in dem Schreiben des Präsidenten Millard Fillmore (1850-53), das Kommodore Perry überbracht hatte, die Eröffnung Japans ausdrücklich als ein Versuch bezeichnet worden war: eine Erklärung, die der Unterhändler des Vertrags von 1858 wiederholt hatte. Am 30. September machten die in Kioto befindlichen Tschoschiuleute den Versuch, sich der Person des Mikados zu bemächtigen; jedoch konnten die Truppen des Schoguns den Anschlag vereiteln, ohne daß ein Tropfen Blut vergossen wurde; die Tschoschiuleute räumten die Stadt und zogen sich mit den sieben Kuge, die sich an der Sache beteiligt hatten, in das Gebiet ihres Herrn zurück; zwei der Kuge, Sawa und Iwakura, sind noch später nach der Wiederherstellung des Mikadotums als Minister der auswärtigen Angelegenheiten und als Ministerpräsent wichtig geworden. Wenige Tage vor diesem Vorgang eröffneten die Batterien das Fürsten von Tschoschiu in der Straße von Schimonoseki das Feuer auf einen dort vor Anker liegenden amerikanischen Handelsdampfer und 14 Tage später auf den französischen Aviso Kientschan und die niederländische Korvette Medusa, die vorüberfuhren:: der Fürst versuchte so dem Befehle des Mikado, die Fremden zu vertreiben, nachzukommen. Ein Eingreifen amerikanischer und französischer Schiffe zerstörte zwar einige Schiffe und Batterien des Fürsten, war aber nicht imstande, die Straße dem Verkehr wieder zu eröffnen. Die Vertreter Englands, Frankreichs, der Vereinigten Staaten und der Niederlande traten daher am 25. Juli 1863 in Jokohama zusammen. Daraufhin begab sich Oberst Neale mit dem englischen Geschwader nach Kagoschima, um dort von dem Landesherrn Genugtuung für die Ermordung Richardsons zu verlangen. Die Weigerung führte am 15. August zur Beschießung von Kagoschima, die, wenn auch kein militärischer Erfolg, doch den maßgebenden Persönlichkeiten in Satzuma die Überzeugung von der Notwendigkeit gab, sich mit England zu verständigen. Am 11. Dezember 1863 bezahlten Abgesandte des Fürsten in Jokohama die geforderte Entschädigung. Versuche der französischen Regierung, die Eröffnung der Straße von Schimonoseki durch ein Abkommen mit einer zu anderen Zwecken an sie abgeschickten japanische Gesandtschaft herbeizuführen, schlugen fehl; ebenso vergeblich waren die persönlichen Bemühungen von zwei jungen, aus Europa zurückgeeilten Tschoschiuleuten, Ito und Inouje, die beide noch berufen sein sollten, später eine große Rolle in Japan zu spielen. In den ersten Tagen des Septembers 1864 zerstörte endlich ein vereinigtes Geschwader der vier Mächte die Befestigungen in der Straße und zwang den Fürsten, sich den Forderungen der Fremden zu unterwerfen. Das Ende des Schogunats Gleichzeitig mit diesen
Vorgängen, die trotz der europäischen Beteiligung nur Glieder
in der Kette der Kämpfe der westlichen und südlichen Fürsten
gegen den Schogun waren, entwickelten sich die Dinge in Kioto weiter.
Am 20. August versuchten die wieder in die Nähe der Stadt gerückten
Tschoschiuleute aufs neue, sich der Person des Mikados zu bemächtigen;
es kam zum Kampf in den Straßen der Stadt, wobei diese zum großen
Teil in Flammen aufging. Aber die Truppen des Schoguns, denen sich die
über das eigenmächtige Vorgehen Tschoschius entrüstete
Satzumaner anschlossen, schlugen den Angriff ab. Wer von den Angreifern
nicht fiel, beging Harakiri; der Fürst von Tschoschiu wurde als Empörer
in den Bann getan und die Fürsten des Reiches gegen ihn aufgeboten.
Die Verhältnisse hatten sich also günstig für den Schogun
gestaltet; doch es fehlte ihm an Geld, Mannschaften, Entschlossenheit
und vor allem Dingen in seiner Partei und Familie an Treue und Einigkeit.
Mito, Kii, Owari und Etzisen waren zum Mindesten lau, und nur bei den
nördlichen Fürsten konnte der Schogun auf tatkräftige Unterstützung
rechnen. So entwickelte sich der Streit immer mehr zu einem solchen zwischen
Süden und Westen einerseits, Osten und Norden andererseits; es wiederholte
sich der Daseinskampf zwischen den beiden Reichsteilen, in dem bis dahin
stets der nördliche gesiegt hatte. |
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Mutsuhito, Kaiser von Japan (geb. 3. 11. 1852, gest. 29. Juli 1912) und seine Gemahlin Haruko |
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Was sich von Tokugawa-Leuten und solchen der nördlichen Daimios in Jedo befand, wurde 4. Juli bei der Erstürmung von Ujeno besiegt; der dort residierende kaiserliche Prinz wurde aber nach Norden entführt und von den dortigen Fürsten als eine Art Gegenmikado aufgestellt. Am 6. November war auch hier der Widerstand mit der Einnahme des Schlosses von Wakamatz, der Residenz des Fürsten von Aidzu, gebrochen. Unentschlossen hatte sich die Flotte des Schoguns weder an den Kämpfen beteiligt, noch sich dem Mikado unterworfen. Am 4. Oktober verließ sie mit einigen Landtruppen die Bai von Jedo und begab sich unter Führung des Admirals Enomoto nach Jeso; die hauptsächlichsten Plätze im Süden der Insel wurden schnell erobert und eine Republik ausgerufen. Es dauerte ziemlich lange, bis sich die Streitkräfte des Mikado gegen Jeso in Bewegung setzten; doch nach einigen Gefechten übergab Enomoto am 26. Juni 1869 das letzte Bollwerk der Verteidiger, das Fort von Kamida bei Hakodate, den Truppen des Mikado. Auch sein Leben wurde geschont. So fiel, wenig ehrenvoll und fast ohne Wiederstand, die Dynastie der Tokugawa-Schogune, die während eines Vierteljahrtausends dem Lande Ruhe und Frieden gegeben hatte. Sie ging an der eigenen Schwäche und Erbärmlichkeit zugrunde, wie daran, daß sie von denen verlassen wurde, die zum eigenen Vorteil die Pflicht gehabt hätten, sie zu stützen. Ihr und ihren Anhängern fehlte die Entschlossenheit, die ihre Gegner, die Fürsten des Südens und des Westens, auszeichnete. Wie in allen früheren Kämpfen auf Japan siegte die Partei, der es gelang, sich der Person des Mikados zu bemächtigen. Jedenfalls ist es eine der merkwürdigsten Erscheinungen in der Geschichte, daß der moralische Einfluß eines Herrschergeschlechts , das seit 700 Jahren keine eigene Macht besessen hatte, und dessen Häupter seit 250 Jahren tatsächlich von jedem Verkehr mit der Außenwelt abgeschnitten gewesen waren, einen so wesentlichen Einfluß auf die Entscheidung ausüben konnte. Tatsächlich hatte mehr der Südwesten über den Norden als der Mikado über den Schogun gesiegt. |
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