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Anmerkung

 

  1. „Dies berichtete der Reisende Ibn Haukal." Adolf Friedrich Graf von Schlick „Poesie und Kunst der Araber in Spanien und Sicilien", J.G. Cotta'schc Buchhandlung, Stuttgart, 1877, S. 51.
  2. Andre Cloc. Harun al-Raschid: Kalif von Bagdad, zitiert ans dem Ruch über die Steuern, 8 Jh., von Abu Yusuf: ..Wenn Sie dem Kalifen mitteilen, daß es Land gibt, welches kultivicrbar isi undd es entsprechende Bewässerung gibt und wenn Sie diese Information bestätigen können, dann sollten Sie die Ausgrabungsarbcitcn für den Kanalbau anordnen. Die Kosten dafür könnten vom Schatzamt und den Einnahmen der Einwohner gedeckt wcrdn. Es ist besser. ein Volk ist reich stau ann und isi nicht durch wirtschaftlichen Ruin zur Machtlosigkeit verdammt." S. 264.
  3. Clut. a.a.O., „Das Verhältnis zwischen Ertrag und Anbau von Getreide in Ägypten war im Jahre 1071 zehn zu eins, im Vergleich zu Europa, wo es zu Zeiten Karls des Großen zwei zu zweieinhall) war. In Frankreich wurde die- ses Verhältnis erst im 18 Jh. erreicht." S. 204,
  4. Franz Wördemann. „Die Bcurc gehört Allah: Die Geschichte der Araber in Spanien", Piper, München, Zürich, 1985, S. 143. Der Auror gibt keine Quelle für diesen zeitgenössischen Bericht an.
  5. Ernest Renan, „Avcrrocs et L'Avcrroismc", S. 24. Haken bezahlte 1000 Dina- re in Gold für die erste Kopie der Anthologie von Abdtilfaraj al-Isfahani. Er hatte Agenten in Kairo, Damaskus, Bagdad und Alcxandria. die den Aultrag harren, für ihn airr und moderne Bücher überdie Wissenschaften zu kaufen, egal wieviel sie kosteten.
  6. Schack, a.a.O. S. 53.
  7. Khiili! f. Semaan: „Linguistics in the Middle Agcs: Phonetic Studies in Early Islam", E.J. Brill, Leideil, 1968, S. 25.
  8. Anwar (7. Chejne, „The Arabic Language: His Role in Hisrory", Universiry of Minnesola Press. Minneapolis, 1969, S. 48-49. Platos bahnbrechender Dia- log „Craivius" enthielt die Tliese. daß Worte ähnlichen Klanges ähnliche Be- deutung hatten, und versuchte, bestimmten Laute bestimmte Bedeutungen zuzuweisen. Leibniz führte diese Theorie weiter aus, die seinem Versuch, ei- ne universelle Sprache zu scharten, 'zugrundelag.
  9. Humboldt betrachtete die arabische Sprache als eine wissenschaftliche und poetische Sprache, im Gegensatz zum vornehmlich poetischen Hebräisch)
  10. Anit'iir G. Chejne: „Muslim Spain", Universiry of Minnesota Press, Min- neapolis, 1974, S. 166-167.
  11. Cliejne, a.a.O., S. 168-169.
  12. C/wjnr, a.a.O., S. 175
  13. Srhack. a.a.O. S. 54.
  14. Ciet. a.a.O.
  15. Schack, a.a.O., S. 72-73.
  16. Woerdemann, a.a.O., S. 108-112. Siehe auch Srhack, a.a.O., S. 82-83.
  17. Schack, a.a.O., S. 75-82. Chejne bemerkt, daß auch Ibn Firnas am HoteAbd al-Rahman.s des II. war. der dafür bekannt war, daß er „eine Formel zur Her- stellung von Krislallen gefunden, einen künsilichen Himmel mit Blitz und Donner gebaut und über die Möglichkeit des Fliegens nachgedacht haue." (a.a.O.. S.77).
  18. Ibn Khaldoun, „The Mugaddimah: An Iniroduction to History", Princeton Univ. Prcss, Princeton, N.J., 1989. eh. 6.
  19. Silvesiro Fiore: „Über die Beziehungen zwischen der arabischen und der frühitalienischcn Lyrik", Kölner Romanische Arbeiten, Köln, 1956, S. 28- 29 und Fußnote 54.
  20. A. R. NykL „Hispano-Arabic Poctry and its Rclations with the Old Provcn- cal Troubcdours", Baltimore, 1946, S. 273.
  21. Höre. a.a.O., S. 24, nach: „1-a Icttcratura italiana, storia e testi", Bd. X („Poe- ti minori dcl trccento"), Verona. l 952, S. 10A1.
  22. Fiori, a.a.O., S. 37, nach: G. Fern: „Laude di fraie Jacapone daTodi", Bari, 1930.S.36.
  23. Fiore, a.a.O.. S. 37, nach: E. Stajf. „Le Laudario de Pise", Uppsala , 1931, S. 165, Nr. LVIIL Die Beispiele aus Italien sind zahlreich, sogar bis in die Renaissance, wie das folgende Gedichl Lorenzo di Medicis dokumentiert:
    0 peccalore, io soll Iddio eterno
    Che chiamo sol per trarii dall inferno
    Dch pcns chi c quel ehe (anto t'ama
    E ehe si dolccmcntc oggi ri chiama
    E m chi sc la cni salure brama
    Sc tu ci pcnsi non morrai in ctcrno.
    Ziticrr in Fiore, a.a.O., S. 38, anch: „Laude spirnuali di Feo Belcari e di sutri",
    Florenz 1864, S. 116, Nr. CC1.IX.
  24. Nykl, a.a.O., S. 391.
  25. Ali Yahyu Mansaor, „Die arabische Theorie: Studien zur Entwicklungsge- schichte des abendländischen Minnesangs", Dissertation, Heidelbg., S. 65.
  26. Sch,ick, a.a.O., Bd. II, S. 94-95.
  27. Fiore, a.a.O.. S. 69.
  28. Fiore. a.a.O., S. 69, Fußnote 142: „M. Harnnann fuhir in seinem Werk ,Das arabische Srrophengedicht — l. Das Muwaschscha' (Weimar, 1897, S. 101) folgenden Abschnitt von Ibn Sana_'l-Mulk an: ,Dic Kharga (...) ist der Aus- gang, und der muß besonders lobenswert sein; sie ist der Schluß, nein, viel- mehr die Einleitung, obwohl sie am Ende steht; wenn ich sage: die Einlei- tung, so heißt das, daß vor allem anderen auf sie der Sinn des Dichters ge- richrcr sein muß; sie muß der, der ein Muwaschscha dichten will, zuerst an- fertigen, bevor er durch Versmaß oder Reim gebunden i.st, in einein Au- genblick. wo er froh und ungebunden, vcrgnügr und sorgenlos ist; wie dann aucli Wortlaut und Versmaß sich einstellen, dem Herzen leicht, dem Ohr gefällig, natürlich im Wesen, dabei geschmackvoll, so nimmt sie der Dich- ter, behandelt sie und baut daraul sein Muwaschscha; er hat ja den Grand gefunden, er hat den Schwan-/., und setzt den Kopf darauf.'"
  29. /•«W. a.a.O., S. 81-82.
  30. Fiore, a.a.O., S. 78-80.
  31. Maria Rosa Menocal: „Tlie Arabic Role in Medieval Lircrary History: A fbr- gottcn Heritage", Philadelphia. 1987, S. 79-80.
  32. Mansoor, a.a.O., S. 4.
  33. Miinsdf/r, a.a.O., S. 4.
  34. Mantoor, a.a.O., S. 4-5.
  35. Menocal. a.a.O., S. 80-81.
  36. Manwor, a.a.O.. S. 6-14.
  37. Mammir, a.a.O., S. 21-23. Mansoor nennt (S. 23-34) Riberas Entdeckung der Ähnlichkeit von Form und Inhalt der arabischen Gedichte und den Sammlungen spanischer Lieder, wie „Cancionero de Palacio de los Sigloes XV y XGVP (Barbieri, Madrid, 1890) und den berühmten „Cantigas de Santa Maria" Alfons des Weisen. Über die letztere schriebt Ribera: „Jeder einzelne Gesang bestand den Test, was beweist, daß es Instrumental- und Vokalkompositionen der Mohren waren, die am Hofe Altons' des Weisen arbeiteten." Ein Beispiel aus den „Cancioneros" (Nr. 17), welches Ribera anrührt, reicht, um dies zu demonstrieren:
    Trcs morillas mc cnamoran
    En Jacn,
    Axa y Fatirna y Marien.
    Tres morillas tan garridas
    iban a coger ohvas
    y hallabanlas cogidas
    en jacn.
    Axa, Fälima y Marien.
    Y hallabanlas cigidas
    Y tornaban desmaidas
    Y las colorc» pcrdidas
    en Jacn,
    Axa, Fatima y Marien
  38. Manwor, a.a.O., S. 98.
  39. Mansoor, a.a.O., S. 287, Fußnote 2.
  40. Krnest Renan: „Avcrrocs el I.'Averroisnie" in: „Oevres Compictcs de Erncst Renan", l'aris 1852 ( 1970), passim.
  41. /.<-('«y?:a.a.O.,S. 58.
  42. ie Goff; S.2'>.
  43. Renan. Bd. II, S.262-263.
  44. Renan. a.a.O., S. 277.
  45. Rentin. a.a.O., S. 278-282.
  46. Renan. a.a.O., S. 253-254.
  47. Chejnr. „Muslim Spain", S. 400-406.
  48. Schock. a.a.O., S. 152. Schack berichtet, daß man Friedrich 11., als man 1781 sein Grab öffnete, in orientalischer Kleidung mit arabischen Inschriften fand.
  49. Lull übernahm verschiedene Begriffe unmittelbar aus den Werken von Ibn Hazm. darunter den Begriff „notwendiger Beweis", der sich auf die Vor- stellung der islamischen Theologen bezog, daß die Wahrheit, die der Koran offenbart, unabhängig vom Koran durch spekulative Vernunft bewiesen werden kann. Die zwei Beweismittel, die Tradition und die Vernunft, wa- ren zu l ulls /cit unter den Arabern als „positive Wissenschaft" (was Lull als „positive l hcologic" »der „positive Wissenschaft durch den Glauben" über- sct7.re), und „Wissenschaft der Philosophie durch Vernunft" bekannt, was er mit „notwendiger Vernunft" oder „demonstrative Wissenschaft durch den Intellekt" bezeichnete. Ihn Hazm und Ibn Sab'in waren die Inspiration der „Kunst" Lulls, seiner Methode der Wahrheiisuche.
  50. Lull reiste nach Tunis (1293 u. 1315) und Bougic (1307), wo er Inhaftiert wurde.
  51. I-ull entwickelte seine Methode in .Ars compendiosa invcnicndi veriratem" (1273-1275), „Ars dcmonstrativa" (1275-81), „Ars invcnicnda" (1289- 1290), „Tabula gcneralis" (1293) und „Ars brevis, Ars gcncralis ultima" (1308).
  52. Miguel Asin Paücios: „Escarologia musulmana cn la Divina Comedia", Mad- rid. 1919 (1961).

Quelle: Ibykus, Nr 48, 1994, Dr. Böttiger Verlag, von rado jadu 2000

 

 

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