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Bilder aus Kamerun
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Aus unserer Kolonie Kamerun, wo so lange Ruhe herrschte, kommt die betrübende Kunde, daß die schöne Missionsstation Kribi, der wichtigste Punkt des ganzen Südbezirks, und die Nebenstation Buambe durch einen Raubzug der Buli schweren Schaden gelitten haben. Obwohl der Angriff die Missionare fast unvorbereitet traf, hielten sie sich unter dem Bezirksamtmann Freiherrn von Malsen mehrere Tage gegen die Übermacht der Kameruner, bis der Gouverneur von Kamerun mit dem Dampfer "Helene Woermann" Hilfe sandte. Zwar hat der Überfall kein Opfer an Menschenleben auf deutscher Seite gefordert - nur der Bruder Bernh. Hofmann wurde verwundet - dagegen sind die Gebäude übel zugerichtet worden. Die Kirche in Kribi, das Wohnhaus der Misionare, die Schule und das Schwesternhaus wurden ausgeplündert, das umliegende Hüttendorf der Eingeborenen ist niedergebrannt. Jahrelange Arbeit wird erforderlich sein, um das zerstörte wieder aufzubauen und die Kulturarbeit wieder aufzunehmen. Quelle: Die Woche 1899, von rado by jadu 2002 |
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