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Das Lied der Schutztruppen
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von Anton Aschenborn
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Weise von Robert Götz
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| Wie oft sind wir geschritten auf schmalen Negerpfad wohl durch der Steppen Mitten wenn früh der Morgen naht; wie lauschten wir dem Klange, dem alten trauten Sange Der Träger und Askari: Heia, heia, Safari! |
Steil über Berg und klüfte durch tiefe Urwaldnacht; wo schwül und feucht die Lüfte und nie die Sonne lacht; durch Steppengräserwogen sind wir hindurchgezogen mit Trägern und Askari: Heia, heia, Safari! |
Und saßen wir am Feuer des Nachts wohl vor dem Zelt, lag wie in stiller feier um uns die nächt'ge Welt; und über dunkle Hänge tönt es wie ferne Klänge von Trägern und Askari: Heia, heia, Safari! |
Tret' ich die letzte Reise; die große Fahrt einst an; auf, singt mir diese Weise statt Trauerlieder dann, daß meinem Jägerohre dort vor dem Himmelstore es kling' wie ein Halali: Heia, heia, Safari! |
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Quelle:
Werner Haupt, Die deutschen Schutztruppen 1889-1918, Türmer Verlag
1989, von rado jadu 2000
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