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Weihnachtsfeier in Afrika

Finster ist's in Afrika,
Ja, wo Jesum man nicht kennt,
Manches Volk erreichten schon
Todesnacht und Grauen
Ist kein Licht zu finden.
Diese Friedensboten,
Decket alles fern' und nah'. -
Was man außer ihm auch nennt,
Und des Lebenswortes Ton
Wo ist Licht zu schauen?
Nichts erlöst von Sünden;
Weckt die geistlich Toten.
Nirgend, wo der Heiden Schar
Nichts vom Tod und von Gericht,
Ja schon kündet hier und da
Zu den Götzen wallet,
Nichts vom Todesgrauen.
Glanz der Weihnachtskerzen
An dem blutigen Altar
Außer seinem Gnadenlicht
Auch im finstern Afrika
Götzenruhm erschallet.
Ist kein Heil zu schauen.
Freude allen Herzen,
Nirgend, wo der Zaub'rer Heer
Darum muß in aller Welt
Die mit jenen Hirten gern
Böse Geister bannet,
Werden laut verkündigt,
Vor dem Kind sich beugen,
Und das Volk je mehr und mehr
Daß ein teures Lösegeld
Willig diesem guten Herrn
Wird von Furcht umspanntet.
Sünden nun entsündigt.
Geben sich zu eigen.
Auch nicht, wo bei Nacht und Tag
Daß in Bethlehem im Stall
Schaut, wie bei des Baumes Schrein
Man in Ängsten zittert
Ward das Kind geboren,
Aller Augen funkeln,
Uns am Weg in jedem Hag
Welches von dem tiefen Fall
Selbst, die zu der Thür hinein
Sklavenräuber wittert.
Rettet, was verloren;
Schauen aus dem Dunkeln!
Noch, wo Muhammed regiert,
Daß der helle Weihnachsstern
Ach, sie stehen noch von fern,
Den Korahn man preiset,
Auch den Heiden scheinet
Wollen noch nicht nahen,
Sich mit Allahs Namen ziert,
Und die Botschaft dieses Herrn
Daß sie von dem guten Herrn
Christum von sich weiset.
Auch die Schwarzen meinet.
Gaben auch empfahen,
Überall nur Nacht und Graus!
Boten gingen in die Welt,
Wie er sie so gerne giebt,
Finsternis im Lande,
Allen zu verkünden:
Wahre Weihnachtsfreuden. --
Finsternis in Herz und Haus,
"Wer sich nun an Jesum hält,
Denkt drum, wenn ihr Jesum liebt,
Und viel Sünd' und Schande.
Wird erlöst von Sünden."
Auch der armen Heiden!
 

Quelle: Jungend-Missionsblatt Dezember 1898 von rado jadu 2000

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